Mit der schwungvollen Komödie „Wenn Opa über die Stränge schlägt“ präsentierten die Akteure einen vergnüglichen Abend voller Humor, Situationskomik und liebevoll gezeichneter Charaktere.
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Opa Häberle, der so gar nicht dem typischen Bild eines Großvaters entspricht. Seine unkonventionelle Art bringt besonders Schwiegertochter Berta zur Verzweiflung, während Sohn Fritz mit besonnenem Gemüt immer wieder versucht, zwischen den beiden zu vermitteln. Als Opa schließlich mit seiner Enkelin und deren Freund Klaus in Punkerkleidung zum Discobummel aufbricht, ist das Familienchaos perfekt – Berta stellt ihren Mann vor die Wahl: „Entweder er oder ich!“
Wie sich Opa Häberle schließlich mit Charme und einer guten Portion Bauernschläue vor der Abschiebung ins Altersheim rettet – und welche Rolle die geheimnisvolle Sonja dabei spielt – sorgte beim Publikum für zahlreiche Lacher und herzlichen Applaus. Auch die neugierige Nachbarin Marta trug mit spitzer Zunge und neugierigem Blick zur köstlichen Situationskomik bei.
Die Figuren wurden von den Schauspielerinnen und Schauspielern mit viel Hingabe und Spielfreude in tollem Kontrast der unterschiedlichen Charakter dargestellt:
- Berta Häberle, dessen Frau – Simone Eberhardt, Barbara Häberle, beider Tochter – Stefanie Roller, Jakob Häberle, der Großvater – Tobias Wohlgemuth, Fritz Häberle, sein Sohn – Hartmut Mast, Berta Häberle, dessen Frau – Simone Eberhardt, Barbara Häberle, beider Tochter – Stefanie Roller, Klaus, ihr Freund – Michael Gengenbach, Martha Schäfle (die Martha), die Nachbarin – Ashley Gengenbach, Sonja Weinbrand, die Briefbekanntschaft – Anette Beer
Die Regie und Organisation lagen in den bewährten Händen von Tobias Wohlgemuth und Hartmut Mast, die mit viel Herzblut und einem sicheren Gespür für Timing und Humor eine runde Aufführung auf die Bühne brachten.
Mit liebevoll gestalteten Kostümen, einem detailreichen Bühnenbild und präzisem Zusammenspiel überzeugte die Theatergruppe auf ganzer Linie. Die Spielfreude der Darstellerinnen und Darsteller sprang rasch auf das Publikum über – und der lang anhaltende Applaus war der verdiente Lohn für viele Wochen intensiver Probenarbeit.


